Die Durchführung von Stichprobenprüfungen in der Kernspintomographie wird zunächst für fünf Jahre ausgesetzt. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beschlossen und mit dauerhaft guten Ergebnissen bisheriger Prüfungen begründet.
Von 2008 bis 2023 wurden von bundesweit fast 3.000 Ärztinnen und Ärzten, die Kernspintomographie durchführen, ca. 35.000 Behandlungsfälle stichprobenhaft überprüft. Die Ergebnisse waren durchwegs gut und haben sich in den vergangenen Jahren noch weiter verbessert. Seit 2020 liegt der bundesweite Anteil an Prüfungen ohne oder nur mit geringen Beanstandungen bei 93 bis 97 Prozent. Nur bei drei bis sieben Prozent wurden erhebliche oder schwerwiegende Beanstandungen festgestellt.
Durch die Aussetzung der Stichprobenprüfungen in der Kernspintomographie verringern sich die Bürokratieaufwände für Ärztinnen und Ärzte, ohne dass die hohe Qualität der Patientenversorgung gefährdet ist.